Eidg. Turnfest
Turnerin: «Eine Kollegin hat mich zu Boden gedrückt»

Der Tag danach in Biel: Schon zum zweiten Mal müssen Helfer und Organisatoren am Eidgenössischen Turnfest in Biel Zelte und Stände wieder neu aufbauen, nachdem am Donnerstagabend ein Sturm das Gelände verwüstete.

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Diese Frau schützt sich gegen Regen und Staub.
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Grosse Zerstörung nach dem kurzen aber heftigen Sturm auf dem Turnfest-Gelände in Biel.
Grosse Zerstörung auf dem Turnfest-Gelände nach dem kurzen aber heftigen Sturm.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel
Die Besucher flüchten vor dem Sturm.
Zweiter Horror-Sturm wütet am Eidgenössischen Turnfest in Biel.
Die Besucher flüchten vor dem Sturm.
Die Besucher flüchten vor dem Sturm.
Die Besucher flüchten vor dem Sturm.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Stühle stecken im Schlamm fest.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.
Schon wieder verstürmt es das Eidgenössische Turnfest in Biel.

Diese Frau schützt sich gegen Regen und Staub.

Hr. Aeschbacher

Am schwersten betroffen war das Gelände in Ipsach. Hier wüteten Sturmböen von bis zu 124 Stundenkilometern, wie SRF Meteo meldet. Ein grosses Festzelt wurde teilweise zerstört. 39 Personen wurden verletzt, 6 davon schwer.

«Das Zelt wurde durch die heftigen Gewitterböen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass gewisse Teile barsten und wahrscheinlich Personen verletzten» erklärte Fabien Sauvain von der Kantonspolizei Bern an der Medienkonferenz.

«Erst hat es das Zelt an einer Ecke gelupft, dann wurde es mitgerissen», berichtet eine Festbesucherin. Eine Kollegin habe sie zu Boden gedrückt. Bänke und Tische seien durch die Luft geflogen. Einige Besucher wurden dabei getroffen.

Zweiter Sturm

Die Organisatoren hatten mit einem Unwetter gerechnet. Kurz nach 18 Uhr kam wurde der Befehl «Libero» zum sofortigen Unterbruch und Evakuierung gegeben. Es war bereits das zweite Mal in einer Woche, in der dieser Befehl am Eidgenössischen Turnfest gegeben werden musste. Bereits am Eröffnungsabend am Donnerstag vor einer Woche musste das Fest wegen heftiger Sturmwinde unterbrochen werden.

Nach dem Sturm stand ein Grossaufgebot, bestehend aus Rettungskräften, Festhelfern und der Armee im Einsatz und kümmerte sich in erster Linie um die Festbesucher. In der Nacht auf Freitag waren rund 500 Personen im Einsatz und räumten das verwüstete Gelände wieder auf.

Die Wettkämpfe wurden mittlerweile wieder aufgenommen. «Wir mussten einige Verschiebungen vornehmen», hiess es bei den Organisatoren auf Anfrage. Acht Personen befanden sich am Freitagmorgen noch im Spital. Der Grossteil der Verletzten konnte das Spital bereits wieder verlassen.

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