Zukunftstag

Tausende Kinder begleiten ihre Eltern an den Arbeitsplatz

Eine Gruppe Mädchen am Zukunftstag (Archiv)

Eine Gruppe Mädchen am Zukunftstag (Archiv)

Tausende Mädchen und Buben haben am Donnerstag ihre Eltern oder Verwandte an den Arbeitsplatz begleitet. Am sogenannten Zukunftstag schauten sie den «Grossen» über die Schulter und schnupperten erste Arbeitsluft.

Rund 1700 Mädchen nutzten die Gelegenheit, um im Rahmen der Spezialprojekte "Mädchen-Technik-los!", "Mädchen-Informatik-los!" und "Mädchen-bauen-los!" Einblick in traditionelle Männerberufe zu nehmen, wie die Organisation Nationaler Zukunftstag mitteilte.

Die Mädchen besuchten Betriebe, Bauschulen, Fachhochschulen sowie Universitäten, schauten Technikerinnen, Ingenieurinnen und Informatikerinnen beim Arbeiten zu und durften zwischendurch auch selbst Hand anlegen.

Buben erhielten im Gegenzug die Möglichkeit, sich als Pfleger oder Lehrer zu versuchen. Rund 140 Buben wechselten nach einer Blitzausbildung zum Lehrer die Seiten und standen selber vor einer Klasse.

Mehr als 200 Buben nahmen am Projekt "Ein Tag als Profipfleger" teil und betreuten in Alters- und Pflegeheimen Bewohnerinnen und Bewohner oder erzählten und Kitas Kindern Geschichten. Das Interesse von Buben an Gesundheitsberufen sei erfreulich, schreibt die Organisation Nationaler Zukunftstag.

Der Zukunftstag ist ein Projekt von kantonalen Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen sowie der Stadt Bern und des Fürstentums Liechtenstein. Ein Ziel des Zukunftstags ist es, den Mädchen traditionelle Männerberufe zu zeigen und umgekehrt bei Jungen Interesse an typischen Frauenberufen zu wecken.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation unterstützt den Zukunftstag finanziell.

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