Wahlen 2019 - FR SR

SVP Freiburg verzichtet auf zweiten Wahlgang für den Ständerat

Johanna Gapany tritt für die FDP im Kanton Freiburg im zweiten Wahlgang für den Ständerat an. (Archiv)

Johanna Gapany tritt für die FDP im Kanton Freiburg im zweiten Wahlgang für den Ständerat an. (Archiv)

Im Kanton Freiburg buhlen am 10. November drei Kandidaten um die beiden Ständeratssitze. Neben den Bisherigen, SP-Präsident Christian Levrat und Beat Vonlanthen von der CVP, stellt sich Johanna Gapany von der FDP zur Wahl. Die SVP verzichtet auf eine Kandidatur.

Der SVP-Kandidat Pierre-André Page verzichtet auf die Zweitwahl für den Ständerat. Der Entscheid der SVP sei am Dienstagabend in Crêt-près-Semsales FR von der kantonalen Partei getroffen worden, teilte der Vizepräsident der Kantons-SVP Christophe Blaumann gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Die SVP empfehle, einen leeren Stimmzettel abzugeben. Damit unterstützt sie auch nicht die FDP-Kandidatin Johanna Gapany.

Die Landwirtin war am Dienstagmorgen von ihrer liberalen Partei erneut aufgestellt worden. Die bisherigen Freiburger Ständeräte Levrat und Vonlanthen stellen sich ebenfalls zur Wahl. Dies haben ihre Parteien bereits am Montagabend beschlossen. Die Frist zur Einreichung der Listen für den zweiten Wahlgang läuft am Mittwochmittag ab.

Gapany hatte am Sonntag mit 19'534 Stimmen nur knapp 4000 Stimmen weniger erhalten als Vonlanthen, der auf 23'316 Stimmen gekommen war. Levrat hatte im ersten Wahlgang das absolute Mehr zwar ebenfalls verfehlt, aber mit 36'958 Stimmen das beste Resultat erzielt. Pierre-André Page von der SVP landete mit 18'497 an vierter Stelle.

Nicht mehr antreten für den zweiten Wahlgang dürfen die Grünen, deren Kandidat Gerhard Andrey nur das fünftbeste Resultat erzielte. Im Kanton Freiburg darf die Zahl der Kandidierenden im zweiten Wahlgang die doppelte Zahl der noch zu besetzenden Sitze nicht überschreiten.

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