Vorstoss

Ständerats-Kommission lässt alternative Wege zu flexibleren Arbeitszeiten prüfen

Eine parlamentarische Initiative des mittlerweile zurückgetretenen Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber verlangt flexiblere Arbeitszeiten.

Eine parlamentarische Initiative des mittlerweile zurückgetretenen Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber verlangt flexiblere Arbeitszeiten.

Ein umstrittener Vorstoss aus dem Parlament will Höchstarbeits- und Ruhezeiten flexibler regeln. Nun lässt die ständerätliche Wirtschaftskommission prüfen, ob eine solche Lockerung auch auf dem Verordnungsweg möglich ist.

(wap/sat) Wie die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) am Freitag mitteilt hat sie ihre Beratungen zu einer parlamentarischen Initiative, die ein flexibleres Arbeitsgesetz verlangt, darum vorerst ausgesetzt. Dieser Entscheid fiel einstimmig, wie WAK-S-Präsident Christian Levrat (SP) auf Nachfrage von CH Media erklärte.

Eingereicht worden war der umstrittene Vorstoss vom ehemaligen Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber. Er hat zum Ziel, dass das Arbeitsgesetz so gelockert wird, dass Arbeitszeiten erhöht und Ruhezeiten zeitweise gekürzt werden können. Die Jahresarbeitszeit insgesamt müsste dabei jedoch weiterhin eingehalten werden.

Die ständerätliche Wirtschaftskommission lässt nun laut Mitteilung abklären, ob eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten auch auf dem Verordnungsweg möglich wäre. Auf diese Weise könnten auch die Sozialpartner in die Diskussion einbezogen werden, teilt die Kommission mit. Die Vorlage wird darum laut WAK-S auch vom ständerätlichen Programm der Frühjahrssession gestrichen. Sie solle zu einem späteren Zeitpunkt erneut traktandiert werden.

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