OSZE-Konferenz

Schweizer Armee will erstmals fliegende Scharfschützen einsetzen

Ein Eurocopter der Schweizer Armee im Anflug.

Ein Eurocopter der Schweizer Armee im Anflug.

Anfang Dezember findet in Basel die OSZE-Ministerratskonferenz statt. Dann sollten zum ersten Mal fliegende Scharfschützen der Schweizer Armee eingesetzt werden.

Das meldet «10vor10» des Schweizer Fernsehen von Mittwochabend.

Der Luftraum wird während der OSZE-Konferenz in Basel von der Schweizer Luftwaffe gesichert. Erstmals werden Helikopter mit Bordschützen eingesetzt, die langsam fliegende Flugobjekte wie andere Helikopter, Ultraleicht-Flugzeuge oder Gleitschirm-Piloten im Namen der Terror-Abwehr bekämpfen sollten.

Die Bordsoldaten, die von Mitgliedern einer Sondereinheit der Armee übernommen werden, sind mit speziellen Präzisionsgewehren ausgerüstet, wie «10vor10» meldet. Im Ernstfall muss der Bordsoldat ein Flugobjekt unter Beschuss nehmen, sagt Divisionär Bernhard Müller gegenüber «10vor10».

Der Befehl für einen Abschuss hat Verteidigungsminister Ueli Maurer. Die Helikopter werden von Kampfjets, die noch höher im Luftraum fliegen, ergänzt. 

Die Polizei ist während der OSZE-Konferenz für die Durchsetzung eines absoluten Drohnenverbots über Basel zuständig. Man sei sich der Gefahr durch Drohnen bewusst.

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