Bern

Ohrfeige für Erich Hess: SVP-Nationalrat darf nicht «höchster Stadtberner» werden

In den Augen der Ratsmehrheit ist Hess mit seiner polarisierenden Art nicht geeignet, das repräsentative Amt des Stadtratspräsidenten im Jahr 2021 auszuüben.

In den Augen der Ratsmehrheit ist Hess mit seiner polarisierenden Art nicht geeignet, das repräsentative Amt des Stadtratspräsidenten im Jahr 2021 auszuüben.

Der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess soll nicht «höchster Stadtberner» werden. Das Parlament der Bundesstadt verweigerte ihm am Donnerstag die Wahl zum zweiten Vizepräsidenten, obwohl er der offizielle Kandidat seiner Fraktion war.

In den Augen der Ratsmehrheit ist Hess mit seiner polarisierenden Art nicht geeignet, das repräsentative Amt des Stadtratspräsidenten im Jahr 2021 auszuüben. An seiner Stelle wählte der Stadtrat den SVP-Mann Kurt Rüegsegger zum zweiten Vize.

Rüegsegger nahm die Wahl an und geriet darauf in die Kritik des SVP-Fraktionschefs. Dieser warf ihm Illoyalität vor und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Volk ihn bei den nächsten Wahlen 2020 abstrafen werde.

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