Schweiz

Nach Stillstand am Wochenende: BAG meldet am Montag 1095 Coronavirus-Infektionen

Mit der Informationskampagne «So schützen wir uns» will das Bundesamt für Gesundheit die Coronapandemie in der Schweiz eindämmen.

Mit der Informationskampagne «So schützen wir uns» will das Bundesamt für Gesundheit die Coronapandemie in der Schweiz eindämmen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet am Montag 1095 neue Coronafälle in den letzten 72 Stunden in der Schweiz und in Liechtenstein. 27 Personen mussten hospitalisiert werden. Fünf Menschen starben.

(sat/wap) Nach 530 laborbestätigten Coronainfektionen am Donnerstag und 488 am Freitag sind dem BAG übers Wochenende bis am Montagmorgen, 8 Uhr, insgesamt 1095 neue bestätigte Coronafälle gemeldet worden. Bei den in den vergangenen 72 Stunden insgesamt ausgewerteten 27'633 Coronatests entspricht dies einer Positivitätsrate von knapp vier Prozent. Im Durchschnitt der letzten vierzehn Tage liegt die Positivitätsrate laut BAG etwas tiefer bei 3,8 Prozent. Total haben sich seit Ausbruch der Krankheit in der Schweiz und in Liechtenstein damit inzwischen nun offiziell 50'378 Personen mit dem Sars-CoV-2-Erreger angesteckt.

Weiter meldet das Bundesamt für Gesundheit am Montag, in den letzten 72 Stunden hätten zusätzliche 27 Personen in Zusammenhang mit einer Coronainfektion neu ins Spital gebracht werden müssen. Alle davon in der Schweiz. Derweil verzeichnete das BAG fünf weitere Todesfälle. Alle davon ebenfalls in der Schweiz. Bisher sind damit inzwischen 1770 Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Ansteckung in der Schweiz und in Liechtenstein gestorben.

BAG verzichtete erstmals auf Infektionsmeldungen

Wie das Bundesamt für Gesundheit bereits letzte Woche informiert hatte, veröffentlicht es seit dem vergangenen Wochenende samstags und sonntags keinen täglichen Situationsbericht mehr zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. An Wochenenden entfallen damit seither die täglichen BAG-Infektionsmeldungen.

Das Bundesamt für Gesundheit begründete den Entscheid damit, dass die Daten an Wochenenden aufgrund tieferer Testzahlen und Laborauswertungen zu wenig repräsentativ seien. Dafür kündete das BAG neu jeweils einen ausführlicheren, wöchentlichen analytischen Situationsbericht an. Erstmals soll dieser am kommenden Donnerstagmorgen erscheinen.

Meistgesehen

Artboard 1