Raumentwicklung

Mehr Gemeinden mit Zweitwohnungsanteil über 20 Prozent

Vor allem in ländlichen Berggebieten gibt es viele «kalte Betten».

Vor allem in ländlichen Berggebieten gibt es viele «kalte Betten».

In der Schweiz ist die Zahl der Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent gestiegen. Neu unterliegen 10 zusätzliche Gemeinden den verschärften gesetzlichen Bestimmungen.

(rwa) In Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent dürfen grundsätzlich keine Zweitwohnungen mehr gebaut werden. Jeweils im März macht das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) eine Bestandesaufnahme. Am Dienstag hat es die neuen Zahlen veröffentlicht.

Der Zweitwohnungsanteil ist demnach Ende 2019 in acht Gemeinden unter 20 Prozent gesunken; in 18 Gemeinden liegt er neu darüber. Damit überschreiten 371 von 2202 Schweizer Gemeinden die festgelegte Schwelle.

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