Den Bürgerlichen gehe es nicht darum, die Generationensolidarität neu zu gestalten, sagte Juso-Präsident Cédric Wermuth vor den Medien. Die Befürworter hätten sich von den Versicherern einspannen lassen. Diese wollten einzig ihre Renditen und Boni sichern.

Die Senkung des Umwandlungssatzes von derzeit 7 auf noch 6,4 Prozent verschlechtere die Lage der Jungen. Da die Zweite Säule erst seit Mitte der 80er-Jahre obligatorisch sei, würden die Jungen von heute bis zum Ende ihrer Berufskarriere länger einbezahlt haben als heutige Rentner.

Trotzdem würden sie dannzumal - falls die Schweiz am 7. März dem tieferen Umwandlungssatz zustimmen sollte - weniger Rente kriegen. Wer dies - wie die Versicherer - als Rettung der Generationensolidarität bezeichne, dem sei "nicht mehr zu helfen", sagte Wermuth.

Die Befürworter des tieferen Umwandlungssatzes argumentieren, dass die Renten ohne die Senkung des Umwandlungssatzes mittelfristig nicht mehr gesichert seien. Diese Löcher müssten dann die Jungen bezahlen, da Rentenkürzungen in der Schweiz keine Chance hätten.

Dem linken Generationenkomitee sind neben den Juso und den Jungen Grünen die Jugendorganisationen der Gewerkschaften Unia, SEV, VPOD, Comedia und Kommunikation. Zum Komitee gehören auch die linke Rentnerorganisation AVIVO sowie dei Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisation der Schweiz (VASOS).