Schweiz

Letztes Jahr wurden in der Schweiz 1582 Bauernbetriebe geschlossen

Die Schweiz zählt immer weniger Landwirtschaftsbetriebe – übrig bleiben immer grössere Bauernhöfe und mehr Bio-Betriebe. (Symbolbild)

Die Schweiz zählt immer weniger Landwirtschaftsbetriebe – übrig bleiben immer grössere Bauernhöfe und mehr Bio-Betriebe. (Symbolbild)

In der Schweiz gibt es noch 50'038 Bauernbetriebe. 2019 weiter gesunken ist auch die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft. Die einzelnen Betriebe dagegen werden immer grösser und es gibt mehr Bio-Betriebe.

(agl) Konkret ist die Anzahl Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz 2019 um 1582 Betriebe oder 1,6 Prozent gesunken, wie die am Montag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte landwirtschaftliche Strukturerhebung zeigt. Im Jahr zuvor lag der Rückgang noch bei 1,5 Prozent. Auch die Anzahl Beschäftigte in der Landwirtschaft ging letztes Jahr erneut zurück – und zwar um 1,5 Prozent auf noch 150'100 Personen.

Eine weitere Zunahme vermeldet das BFS derweil bei der Anzahl Bio-Betriebe. 2019 arbeiteten 7284 Betriebe nach den Bio-Richtlinien – 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie bewirtschaften 16 Prozent der landwirtschaftlichen Anbaufläche in der Schweiz. Letztes Jahr ist die Anbaufläche für Brotweizen, Zuckerrüben und Gemüse insgesamt zurückgegangen. Eine Zunahme gab es dagegen beim Anbau von Sonnenblumen, Dinkel und Hafer.

Bei den Milchkühen gab es 2019 wie bereits in den Vorjahren einen rückläufigen Trend (-1,7 Prozent), auch bei den Schweinen gingen die Tierbestände um 4,1 Prozent zurück. Gleichzeitig nahm die Zahl der Mutterkühe für die Rindfleischproduktion um 2,2 Prozent zu, die Anzahl Legehühner stieg wegen gestiegener Nachfrage um 5,3 Prozent. 18 Prozent der Legehühner werden unter dem Bio-Label gezüchtet.

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