Corona-Virus

Keine Gottesdienste mehr: Das Bistum Basel verschärft Prävention

Die Kirchen bleiben offen.

Die Kirchen bleiben offen.

Das Bistum Basel verschärft die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Bis am 19. April 2020 werden keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Die Kirchen bleiben offen und die Seelsorge gewährleistet.

Zur Umsetzung der behördlichen Vorschriften verfügt der Bischof von Basel ab sofort und bis am 19. April 2020 folgende Massnahmen im ganzen Bistum (BE, SO, JU, BL, BS, AG, TG, SH, ZG, LU):

  • Generelle Haltung: Hygiene, Abstand halten, wenn möglich zu Hause bleiben, Sitzungen absagen. Schutz der Risikogruppen hat Priorität.
  • Alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen sind untersagt.
  • Die Kirchen bleiben offen.
  • Kirchliche Sozialdienste verstärken Hilfestellung an Risikogruppen.
  • Einzelseelsorge/Einzelfallhilfe gewährleisten und Kontakte über Telefon, E-Mail oder Socialmedia sicherstellen.
  • Verbreitung medialer Gottesdienstübertragungen fördern.

Letzte Woche hatte die Bistumsleitung erste Empfehlungen an die Pfarreileiterinnen und Leiter herausgegeben. Die Mundkommunion wurde zu jenem Zeitpunkg verboten. Zudem musste sich die Person, welche die Kommunion austeilt, die Hände vorher desinfizieren. Im Gottesdienst entfiel ausserdem der Friedensgruss, und die Weihwasserbecken blieben leer. (mgt/ldu)

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