Schweiz

Italien will die Grenzen öffnen - die Schweiz wartet aber noch zu

Bundesrätin Karin Keller-Sutter bei einer Medienkonferenz

Bundesrätin Karin Keller-Sutter bei einer Medienkonferenz

Nach den überraschend aus Italien angekündigten Grenzöffnungen nimmt die zuständige Bundesrätin dazu Stellung. Ein konkretes Datum wollte Karin Keller-Sutter nicht nennen.

(mg) Bundesrätin Karin Keller-Suter sagte in der «Samstagsrundschau» auf Radio SRF, dass noch nicht sicher sei, dass die Grenzen zu Italien bald wieder aufgehen. Italien hatte am Samstag angekündigt, die Grenzen am 3. Juni wieder öffnen zu wollen. Dies sei «ein einseitiger Entscheid» von Italien gewesen und die Schweiz entscheide selber, so die Bundesrätin. Sie vermute, dass die überraschend angekündigten Grenzöffnungen dem Druck der italienischen Wirtschaft geschuldet seien.

Ob die Schweiz die Grenzen zu Italien auch wieder öffne, entscheide ihr Departement auch in enger Absprache mit dem Kanton Tessin. Man sei etwas überrascht von der Entscheidung und sei auch nicht vorgängig informiert worden. Man werde die Situation anschauen und dann schauen, wie es weitergehe. «In dieser Krise wage ich keine Prognosen, die über einen Zeitraum von 24 Stunden hinausgehen», sagte Keller-Sutter.

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