Bundesratswahlen

Grüne empfehlen Karin Keller-Sutter - Vorteile für Amherd

Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli begrüsst FDP-Bundesratskandidatin Karin Keller-Sutter.

Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli begrüsst FDP-Bundesratskandidatin Karin Keller-Sutter.

Die Grünen empfehlen Ständerätin Karin Keller-Sutter für die Nachfolge von Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Es sei Zeit, dass in der Regierung eine weitere Frau sitze, erklärte der Zürcher Nationalrat und Fraktionspräsident Balthasar Glättli. Bei der CVP hat die Walliser Nationalrätin Viola Amherd leichte Vorteile.

Karin Keller-Sutter sei zwar "zutiefst" freisinnig, sagte Glättli am Tag vor der Bundesratswahl in Bern vor den Medien. Die 13-köpfige Fraktion respektiere aber den Anspruch der FDP auf diesen Sitz. Auf keine Unterstützung der Grünen zählen kann Keller-Sutters Herausforderer, der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki.

Im Rennen um die Nachfolge von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard unterstützen die Grünen beide Kandidatinnen. Leichte Vorteile hat jedoch Viola Amherd. Es sei kein Geheimnis, dass einige Fraktionsmitglieder eher die Walliserin wählen würden, sagte Glättli.

Er machte aber klar, dass auch die Urner Justizdirektorin Heidi Z'graggen auf Stimmen zählen könne, Beim Bau des neuen Gotthardtunnels habe sie etwa die Position der Grünen vertreten. Glättli versicherte zudem, dass die Fraktion das offizielle CVP-Ticket respektieren werde.

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