Schweiz

Gewerbeverband fasst Ja-Parole zu Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen

Der F-35 des US-Herstellers Lockheed-Martin ist einer der möglichen Kampfjets, die bei der Beschaffung in Frage kämen

Der F-35 des US-Herstellers Lockheed-Martin ist einer der möglichen Kampfjets, die bei der Beschaffung in Frage kämen

Die Luftpolizei und die Verteidigung in der Luft seien ein integraler Bestandteil der Landesverteidigung. Deshalb spricht sich der Schweizerische Gewerbeverband für neue Kampfflugzeuge aus.

(dpo) «Die neuen Flugzeuge zum Schutz des Luftraums erhöhen die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung», lässt sich Werner Scherrer, Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes Zürich, in einer Mitteilung von Mittwoch zitieren. Der Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), Jean-François Rime, sagte wiederum, dass die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge auch ein Investitionsprojekt für die Wirtschaft sei. Deshalb hat der SGV laut Mitteilung einstimmig die Ja-Parole zu «Air 2030» gefasst.

Zentraler Teil des Programms «Air 2030» ist der Kauf von neuen Kampfflugzeugen für maximal 6 Milliarden Franken. Ins Ausland vergebene Verträge müssten gemäss der Vorlage mit sogenannten Offset-Geschäften zu 60 Prozent in der Schweiz kompensiert werden. Das Volk stimmt über die Kampfflugzeuge am 27. September 2020 ab.

«Als sgv können wir feststellen, dass die Vorlage voll im Sinne unserer Strategie und politischen Zielsetzungen ist», sagt Jean-François Rime weiter. Eine leistungsfähige Landesverteidigung sei unabdingbar und ein integraler Bestandteil der Landesverteidigung. Zudem sind die Offsetgeschäfte eine einmalige Gelegenheit für Schweizer KMU, Forschungseinrichtungen und Startups, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren, heisst es in der Mitteilung.

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