Asyl

Feri und Hochuli reisen mit Aeschi und Béglé nach Eritrea

Yvonne Feri und Susanne Hochuli.

Yvonne Feri und Susanne Hochuli.

Die meisten Asylsuchenden in der Schweiz stammen aus Eritrea. Um sich ein Bild der Situation im Land zu machen, reist eine Gruppe Politiker nach Eritrea. Unter ihnen auch die Aargauerinnen Susanne Hochuli und Yvonne Feri.

Die Aargauer SP-Nationalrätin Yvonne Feri und die Grüne Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli reisen in den kommenden Tagen gemeinsam mit Claude Béglé (CVP Waadt) und Thomas Aeschi (SVP Zug) nach Eritrea.

Ziel der Reise ist es, an Ort und Stelle möglichst viel über das Land herauszufinden, aus dem laut Schätzungen monatlich 4000 bis 7000 Bewohner fliehen.

Geplant sind unter anderem Treffen mit dem Berater vom eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki, den Botschaftern der EU, Italiens und der Türkei und Vertretern der Uno und des IKRK.

Ferner sei der Wunsch geäussert worden, ein Gefängnis zu besuchen, sagt Aeschi der "NZZ am Sonntag". Feri will ausserdem einen Fokus auf die Situation der Frauen im Land legen.

Die meisten Asylsuchenden in der Schweiz stammen aus Eritrea. Laut der Asylstatistik für das Jahr 2015 des Staatssekretariats für Migration (SEM) waren es vergangenes Jahr 9966 Gesuche, rund ein Drittel mehr als 2014. Rückgeschafft wird niemand, den meisten wird Asyl oder eine vorläufige Aufnahme gewährt.

Insbesondere die SVP will dies ändern und fordert ein Rückübernahmeabkommen.

Meistgesehen

Artboard 1