(cma/sda) Weil nicht bekannt ist, woran die Soldaten der Schule für Elektronische Kriegsführung erkrankten, stellte der Kanton Bern den Waffenplatz Jassbach vorsichtshalber unter Quarantäne, wie die Armee am Donnerstagabend mitteilte.

Am Freitagmorgen entwarnt nun Armeesprecher Daniel Reist: «35 Rekruten konnten heute Morgen wieder zurück zu den Truppen, die restlichen 15 werden bis Mittag ebenfalls wieder in die Kaserne zurückkehren können», sagte er zum «Blick».

Es war kein Noro-Virus, das die Rekruten krank werden liess.

Es war kein Noro-Virus, das die Rekruten krank werden liess.

Man schliesse darum das Norovirus oder eine andere Infektion aus – andernfalls wären die Rekruten nicht so schnell wieder genesen.

Am Donnerstagnachmittag hatten mehrere Rekruten über massives Unwohlsein geklagt, teilweise verbunden mit heftigem Erbrechen und Durchfall. Sie wurden mit Helikopter und Ambulanzen ins Spital und militärische Sanitätseinrichtungen gebracht.

Die Symptome zeigten sich sehr unterschiedlich: Bei einigen sei es Durchfall und Erbrechen, bei anderen nur Durchfall. Neben der Armee führe auch das Spital Abklärungen zur Ursache der Krankheit. Die Armee richtete für die Angehörigen eine Hotline ein.