Bundesrat
Elisabeth Kopp stehen Betreibungen in Millionenhöhe ins Haus

Drei Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes, tritt die frühere Bundesrätin Elisabeth Kopp vermehrt öffentlich auf. Doch hinter den Kulissen belastet sie ein nervenaufreibender Rechtsstreit.

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Elisabeth und Hans W. Kopp. key

Elisabeth und Hans W. Kopp. key

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Der ehemalige Finanzberater von Hans W. Kopp, betreibt die alt Bundesrätin auf fast zwei Millionen Franken. Es geht um angebliche Honorarforderungen. Zudem besitzt er einen Schuldbrief auf das Grundstück der Kopp-Villa «Drei Eichen» in Zumikon (ZH). Die Erbgemeinschaft Kopp, bestehend aus Mutter und Tochter hat vor Gericht die Herausgabe des Schuldscheins verlangt, wie „Der Sonntag" berichtet.

Der Finanzberater galt bis jetzt als Retter der Villa, der in letzter Minute eine Zwangsversteigerung verhinderte. Der drohende Rauswurf sorgte vor rund fünf Jahren für Schlagzeilen. Elisabeth Kopp will auf Anfrage keine Stellung nehmen. Als Sprecherin der Erbgemeinschaft nimmt ihre Tochter Brigitt Küttel Stellung. Sie bestätigt die Betreibung, wehrt sich aber gegen die exorbitant hohen Geld-Forderungen des Finanzberaters.

Laut der Tochter hat ihre Mutter Elisabeth Kopp und nicht der Finanzberater die Villa damals gerettet, in dem es ihr 24 Stunden vor der Zwangsversteigerung gelang, ein Darlehen aufzutreiben. Wie Küttel gegenüber „Sonntag" zudem aussagte, habe ihre Mutter das Erbe von Hans W. Kopp nicht ausschlage wollen - auch wenn es ihr viel Ärger erspart hätte. Elisabeth Kopp finde, dass sie dies ihrem Mann über den Tod hinaus schuldig sei und fühlt sich auch gegenüber den Gläubiger verantwortlich. Sie als Tochter wiederum könne meine Mutter nicht im Stich lassen. Ihre Familie tickt einfach so, sagt Küttel dazu.

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