Parlament
Edel oder prahlerisch? Thomas Matter spendet Nationalrats-Lohn

Der schwerreiche SVP-Banker und neu-Nationalrat Thomas Matter (ZH) will seinen Parlamentarierlohn spenden. «140000 Franken für ein 50-Prozent-Pensum scheint mir zu grosszügig» sagt er.

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Verzichtet auf seine Parlamentarier-Entschädigung: SVP-Nationalrat Thomas Matter.

Verzichtet auf seine Parlamentarier-Entschädigung: SVP-Nationalrat Thomas Matter.

Emanuel Freudiger

Morgen Montag rückt SVP-Unternehmer Thomas Matter als Nachfolger für den zurückgetretenen Christoph Blocher in den Nationalrat nach. Den Parlamentarierlohn will er spenden.

«Ja, ich werde alle meine Einkünfte aus dem Nationalratsmandat nach Abzug der Steuern gemeinnützigen Organisationen zukommen lassen», sagt der Neo-Nationalrat zu SonntagsBlick.

Als Grund führt er an: «Immer mehr National- und Ständeräte leben alleine von ihrem Mandat - das ist eine falsche Entwicklung.» Er verstehe zwar, dass viele Politiker auf das Geld angewiesen seien. «Rund 140'000 Franken für ein Amt, das etwa einem 50-Prozent-Pensum entspricht, erscheint mir aber zu grosszügig.»