Dignitas

Dignitas-Minelli: «NZZ am Sonntag» hört auf «gestörte» Person

Ludwig A. Minelli kontert die Vorwürfe der «NZZ am Sonntag»: Der letzte Wille von Dignitas-Mitglied Marta H. sei nicht missachtet worden. Die Zeitung habe sich auf die Aussagen einer «psychisch gestörten» Person gestützt.

Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli

Ludwig A. Minelli kontert die Vorwürfe der «NZZ am Sonntag»: Der letzte Wille von Dignitas-Mitglied Marta H. sei nicht missachtet worden. Die Zeitung habe sich auf die Aussagen einer «psychisch gestörten» Person gestützt.

Die «NZZ am Sonntag» schrieb, Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli hätte den letzten Willen einer Verstorbenen missachtet. Das lässt Minelli nicht auf sich sitzen: Er kontert, die Geschichte basiere auf falschen Behauptungen.

Es war die Schlagzeile des Wochenendes: Die «NZZ am Sonntag» berichtete auf der Frontseite, der Chef von Dignitas hätte den letzten Willen von Dignitas-Mitglied Marta H. missachtet. Statt die Asche der Verstorbenen nach Deutschland zu schicken, hätte er die Urne im Zürichsee versenkt.

Über Vorwürfe nicht angehört

Nun kontert Minelli in einem vierseitigen Dokument die Vorwürfe. Er äussert sich, der Zeitungsbericht entspreche nicht der Wahrheit. Weiter hätte der betreffende Journalist Minelli nie die gemachten Behauptungen über Marta H. vorgelegt.

Die in der «NZZ am Sonntag» gemachten Vorwüfe basierten zum Teil auf Aussagen einer Dignitas-Aussteigerin. Sie bezeichnet Minelli in seiner Stellungnahme als «psychisch gestört».

Mehr: Stellungnahme Dignitas

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