Schweiz

Die Tessiner Regierung ruft den Notstand aus und schliesst Berufsschulen sowie Gymis

Der Notstand hat die Schliessung von nichtobligatorischen Schulen zur Folge. (Symbolbild)

Der Notstand hat die Schliessung von nichtobligatorischen Schulen zur Folge. (Symbolbild)

Der Notstand gilt vorerst bis zum 29. März und schränkt das öffentliche Leben bedeutend ein. Die Massnahmen sollen vor allem Risikogruppen schützen und eine Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen.

(dpo) Berufsschulen, Gymnasien, Kinos, Bars, Clubs, Theater, Museen, Fitnessstudios, Wellnesscenter und Schwimmbäder – all diese Einrichtungen sind vom ausgerufenen Notstand betroffen und müssen geschlossen bleiben.

Die Massnahmen dienen dazu, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, sagte Finanzdirektor und Staatsratspräsident Christian Vitta am Mittwoch. Von einer «ernsten» und «delikaten» Situation sprach Gesundheitsdirektor Raffaele De Rosa.

Zusätzlich sind Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen und Sportveranstaltungen jeglicher Kategorie verboten. Hotels und Restaurants dürften offen bleiben, sofern sie nicht mehr als 50 Personen – inklusive dem Personal – beherbergen und den nötigen sozialen Abstand zwischen den Menschen garantieren können.

Volksschulen bleiben offen

Älteren Menschen rät die Tessiner Regierung mit Nachdruck wird auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und den Kontakt zu minderjährigen Menschen zu meiden.

Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG, war ebenfalls anwesend an der Medienkonferenz. Er hielt fest, dass man auf Bundesebene entschieden habe, die Volksschulen geöffnet zu lassen. Gerade Ältere Menschen sollten dadurch geschützt werden.

Ebenfalls sei es ein Bundesentscheid, die Grenze zu Italien nicht komplett zu schliessen, so Koch. Vorerst bleiben lediglich neun kleinere Grenzübergänge geschlossen.

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