Schweiz

Die Schweiz setzt sich bei Deutschen und Österreichern für Lockerungen ein

Bundesrat Ignazio Cassis tauschte sich mit seinen Amtskollegen aus Berlin, Wien, Vaduz und Luxemburg aus.

Bundesrat Ignazio Cassis tauschte sich mit seinen Amtskollegen aus Berlin, Wien, Vaduz und Luxemburg aus.

An einer Videokonferenz plädierte Bundesrat Ignazio Cassis bei seinen Amtskollegen aus Deutschland und Österreich für ein koordiniertes und möglichst rasches Vorgehen bei der Rückkehr zur Normalität.

(wap) Die Pandemie sei zur Zeit noch eine Gesundheitskrise, werde aber zunehmend zu einer Wirtschafts- und Finanzkrise und werde schliesslich auch zu einer sozialen Krise führen. Diese Befürchtung teilte Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) am Dienstag seinen Amtskollegen aus den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Luxemburg mit. Gemäss einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Äusseren plädierte Cassis deshalb dafür, die Social-Distancing-Regeln in den Nachbarländern koordiniert und so rasch wie möglich zu lockern. Es sei wichtig, jetzt darüber nachzudenken, wie man in den nächsten Wochen vorgehen wolle. Man müsse schrittweise zur Normalität zurückkehren und dabei eine neue Infektionswelle vermeiden.

Cassis lobt ausserdem die Zusammenarbeit der Länder in der Krise. Die Schweiz profitiere von einer engen Einbindung in das Krisenmanagement der EU. Auch bei der Rückholung von Staatsbürgern von anderen Kontinenten habe die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.

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