Gesundheit

Die heftigste Grippewelle seit über einem Jahrzehnt hat die Schweiz im Griff

Die Grippewelle hat die Schweiz immer noch fest im Griff. (Symbolbild)

Die Grippewelle hat die Schweiz immer noch fest im Griff. (Symbolbild)

Die Grippensaison ist leider noch nicht zu Ende. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzeichnet derzeit so viele Grippefälle wie seit Jahren nicht mehr. 11'858 waren es in den vergangenen 52 Wochen – das sind rund 1000 mehr als im Vorjahr und knapp viermal so viele wie in der Saison 2016/17.

So viele Grippekranke wie jetzt gab es seit Jahren nicht. In den vergangenen 52 Wochen verzeichnete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 11'858 Fälle. Das sind rund 1000 mehr als im Vorjahr und fast viermal so viele wie in der Saison 2016/17. 

«Es ist die heftigste Grippewelle seit mehr als einem Jahrzehnt», sagt Florian Banderet, Oberarzt an der Medizinischen Poliklinik des Universitätsspitals Basel, gegenüber der «SonntagsZeitung». In seinem Krankenhaus mussten die Ärzte knapp 400 Patienten wegen der Influenza hospitalisieren.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 280. Eine ähnliche Bilanz zieht Sonja Bertschy, Stellvertretende Chefärztin der Infektiologie am Luzerner Kantonsspital. «Vergangenes Jahr haben wir 230 Patienten stationär behandelt, heuer sind es bereits 360.» Ungewöhnlich viele von ihnen lagen auf der Intensivstation.

Auffallend sei zudem die lange Dauer der aktuellen Grippesaison. Tatsächlich zählte das BAG in den vergangenen neun Wochen noch 1170 Fälle, während diese Zahl in den Jahren zuvor nicht annähernd so hoch war. So registrierte es in derselben Periode 2017 mit 187 zehnmal weniger Fälle. 

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