Schnee bis ins Flachland
Des einen Freud ...

Wegen des teilweise starken Schneefalls fielen in München 120 Flüge aus. Der Flughafen Zürich meldete Verspätungen und wenige Ausfälle – es kam zu zahlreichen Unfällen auf den Strassen.

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Ein Mann bahnt sich im Kanton Tessin den Weg durch die Schneemassen.
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Schnee bis ins Flachland (05.01.2019)
Winter macht Spass.
Ein Kind mit die Schlitten geniesst den neuen Schnee auf dem Gurte
Kinder bauen auf dem Gurten einen Schneemann.
Ein auf dem Kopf stehender Schneemann auf dem Gurten
Eltern geniessen mit ihren Kindern den Neuschnee am Sonntag.
Der Schneefall hüllte das Naturparadies Klingnauer Stausee in eine weisse Schneepracht. Blick vom Kleindöttinger Ufer in Richtung Städtchen Klingnau.
Am Samstag schneite es bis ins Flachland.
Das Schneegestöber verwandelte die Schweiz in eine weisse Landschaft.
Der Rheinfall ist im Winter noch fast schöner als sonst.
Die Salzstreuwagen hatten viel zu tun.
Alles in weiss.
Der Rathaussteg in Luzern.
Mövenfüttern beim Schiffsteg am Bürkliplatz in Zürich.
Ein winterlicher Spaziergang am Rhein gefällt Hund und Frauchen.
Das Bundeshaus wurde auch eingeschneit.
Trotz dem starken Schneefall genossen viele die weisse Landschaft.
Doch es ka auch zu zahlreichen Unfällen auf der Strasse – wie hier im Kanton St. Gallen.
Selbst ein Salzstreuwagen erwischte es. Der Fahrer wurde beim Unfall im aargauischen Hägglingen leicht verletzt.

Ein Mann bahnt sich im Kanton Tessin den Weg durch die Schneemassen.

Keystone

Die Schweiz ist bisher glimpflich davongekommen: Am Flughafen Zürich mussten aufgrund des Wetters am Samstag nur wenige Flüge annulliert werden. Die Situation am Flughafen Zürich sei aktuell nicht aussergewöhnlich, sagte ein Sprecher des Flughafens auf Anfrage.

Aufgrund des Schneefalls hätten Flugzeuge enteist und Pisten geräumt werden müssen. Daher sei es bei einigen Flügen zu Verspätungen zwischen 60 und 90 Minuten gekommen. Je neun An- und Abflüge in Europa, etwa nach London und München, hätten annulliert werden müssen.
Reisenden wird empfohlen, frühzeitig anzureisen.

Derweil brachte der Schneefall – wie auch das Eis – in München den Flugplan durcheinander. Neben den ausgefallenen Flügen gab es zudem etliche Verspätungen. «Wir brauchen rund 25 Minuten, um eine Bahn zu räumen, während dieser Zeit ist die Bahn gesperrt», so eine Sprecherin. Zudem reduziert die Flugsicherung bei schlechter Sicht die Zahl der Flüge.

Auch im östlichen Nachbarland wirkt sich der Schnee auf den Flugverkehr aus: Am Flughafen in Innsbruck kam es zu «massiven Einschränkungen im Flugverkehr», wie es hiess. Zahlreiche Verbindungen wurden umgeleitet, gestrichen oder waren als verspätet gemeldet. Westlich von Wien war zudem zeitweise eine wichtige Autobahnverbindung blockiert, nachdem zahlreiche Lastwagen auf der Strecke liegen geblieben waren. In Bergregionen mussten einige Strassen wegen Lawinengefahr gesperrt werden. Keine Einschränkungen gab es derweil im Zugverkehr.

Die Schneefälle sorgten am Samstag aber für verschiedene Unfälle. Im Aargau gingen insgesamt rund 20 Meldungen ein, wie die Polizei mitteilte.

Am spektakulärsten war dabei der Unfall eines Salzstreuwagens. Er geriet am Samstagvormittag in Hägglingen auf schneebedeckter Fahrbahn ins Rutschen und kollidierte in der Folge mit einem Weidezaun, einem Strassenkandelaber und einer Steinmauer.

Der Lenker und sein Mitfahrer konnten sich mit leichten Verletzungen aus dem Unfallfahrzeug befreien. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden und der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.