Schweiz

Der Bund schliesst die kleinen Grenzübergänge zu Italien

Die Kantonspolizei Tessin kontrolliert Grenzgänger.

Die Kantonspolizei Tessin kontrolliert Grenzgänger.

Die Grenzen zu Italien bleiben offen. Aber: Die Grenzübertritte sollen kanalisiert werden. Darum werden die kleinen Grenzübergänge zu unserem Nachbarland geschlossen.

(mg) Neun Grenzübergänge zu Italien werden geschlossen. Dies hat die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Mittwoch mitgeteilt. Offen bleiben einzig die grösseren Grenzübergänge. Dies, weil die EZV seit Montag ein Monitoringsystem eingerichtet hat. Damit soll die Wirksamkeit der von Italien angeordneten Massnahmen beobachtet werden. Es handle sich dabei auch nicht um eine Grenzschliessung, sondern um eine Kontrollmassnahme.

Die EZV arbeite dabei mit intensivierten Stichproben und risikobasierten Kontrollen. Eine solche Massnahme sei zum Beispiel das Kontrollieren der Grenzgänger-Ausweise. Wenn ein Besucher aus Italien ohne berufliche Gründe einreise, dann werde ihm «empfohlen» zurück nach Italien zu gehen. Bisher habe der Bundesrat nicht angeordnet, dass man diese Personen zurückschickt, sagte Christian Bock, Direktor EZV, an der Pressekonferenz. Rein rechtlich wäre dies aber möglich.

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