«Für die Fleischproduktion haben wir derzeit zu wenig Kühe», sagt Heinrich Bucher, Direktor des Branchenverbandes Proviande der «NZZ am Sonntag».
«Und das wird voraussichtlich noch eine Weile so bleiben.» Die Gründe für diesen Mangel sind vielseitig. Weil der Milchpreis während Jahren gesunken ist, haben die Bauern ihre Viehbestände stetig reduziert. Der für 2014 anstehende Wegfall der Tierbeiträge des Bundes hat diesen Trend noch verstärkt. Als Konsequenz daraus muss die Branche das fehlende Fleisch vermehrt im Ausland suchen. Mit dem Segen des Bundes hat sie dieses Jahr 13 363 Tonnen Kuhhälften importiert, doppelt sie viel wie in normalen Jahren.