Schweiz

Corona-Rückholflüge des Bundes: Drei Viertel der Rechnungen sind bezahlt

Passagiere steigen am Flughafen Genf aus einem Flugzeug aus, welches das EDA im Rahmen einer Repatriierungsaktion gechartert hat.

Passagiere steigen am Flughafen Genf aus einem Flugzeug aus, welches das EDA im Rahmen einer Repatriierungsaktion gechartert hat.

Das Aussendepartement hat infolge des Coronavirus über 4000 im Ausland Gestrandete Schweizerinnen und Schweizer in die Heimat zurückgeflogen. Bisher wurden rund drei Viertel der Rechnungen von den Passagieren bezahlt.

(dpo) Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat in den letzten Monaten die Rechnungen für seine im März gross angelegte Repatriierungsaktion verschickt. Bis heute sind 76 Prozent der Rechnungen für die Rückholflüge bezahlt worden und 16 Prozent sind noch offen, wie das EDA am Mittwoch mitteilt. Sieben Prozent würden in Raten bezahlt und ein Prozent befände sich aktuell in noch Bearbeitung.

Für die noch unbezahlten Rechnungen verschicke das Aussendepartement Mahnungen. Wird die Rechnung dann immer noch nicht bezahlt, behält sich das EDA laut Mitteilung die Einleitung eines Inkassoverfahrens vor.

Im Rahmen der Rückholaktion wurden insgesamt 7311 Reisende, davon rund 4100 im Ausland gestrandete Schweizer Passagiere, in die Schweiz zurückgeholt. Die Kosten der Flüge, rund 10 Millionen Franken, hat der Bund vorfinanziert. Dabei habe sich das EDA für einen Pauschalbetrag entschieden, der sich nach der Länge der Flugstrecke berechnet. Für Kurzstrecken bis 1500 Kilometer beträgt die Kostenbeteiligung beispielsweise 400 Franken, für Mittelstrecken bis 3500 Kilometer 600 Franken und für Langstrecken bis 12'000 Kilometer beträgt sie 1100 Franken.

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