Singlebörsen

Auf Jugendliche wartet im Internet nicht nur die grosse Liebe

Jugendliche suchen die grosse Liebe auch auf Singlebörsen (Symbolbild)

Jugendliche suchen die grosse Liebe auch auf Singlebörsen (Symbolbild)

Jugendliche können auf Single-Plattformen ihre erste Liebe finden. Experten warnen allerdings vor Gefahren – auch Pädophile treiben sich auf solchen Seiten herum.

«Erste Datingseite für Jugendliche aus der Schweiz»: Mit diesem Slogan werben die Betreiber von «Erste Liebe» auf dieser Webseite. Bei der Plattform können sich alle Jugendlichen anmelden – egal wie alt sie sind.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Heiner Meng steht dem kritisch gegenüber. Er befürchtet, dass die Jugendlichen auf solch einer Single-Börse das Opfer von Pädophilen werden könnten. «Ich bin besorgt», sagt er gegenüber Tele M1. 

Terri Obrist, Social-Media-Expertin sagt, dass Facebook, Chats und andere Social-Media-Plattformen genauso problematisch seien. Auch dort seien Kinder den Gefahren Pädophilie und Mobbing ausgesetzt. Sie gibt Jugendlichen folgende drei Tipps:

1. Wenn man sich zu einem Treffen verabredet, nie alleine hingehen, sondern immer jemanden mitnehmen.

2. Sehr vorsichtig sein mit Informationen, die man von sich preisgibt.

3. Immer vorsichtig sein, weil man nie weiss, wer sich hinter dem Profil des Gegenübers im Internet verbirgt.

Die Singlebörse Erste Liebe hat bereits reagiert. Sie hat per 15. November das Mindestalter für sein Webportal auf 16 Jahre erhöht. «Dies ist eine Präventionsmassnahme gegen Internetkriminalität», schreiben die Betreiber auf ihrem Portal. Die Benutzerprofile der unter 16-Jährigen seien gelöscht worden. (pz)

Die erste Singlebörse für Jugendliche im Internet

Die erste Singlebörse für Jugendliche im Internet

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