Frankenstärke-Massnahmen

«Arrogant und skandalös»: SP-Levrat wettert über bürgerliches Päckli

Massnahmen gegen Frankenstärke-Schock: SP-Präsident ärgert sich über die Bürgerlichen.

Bürgerliche Massnahmen gegen Frankenstärke-Schock: SP-Präsident ärgert sich.

SVP, CVP und FDP haben am Freitag präsentiert, wie sie gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des starken Frankens vorgehen wollen. Die SP fühlt sich ausgeschossen. Nicht nur das – Präsident Levrat zeigt sich entsetzt ob der geplanten Massnahmen.

Freiwilliger Inländervorrang, Einstellungsstopp in der Verwaltung, eine rasche Umsetzung der Energiestrategie. Dies nur drei Massnahmen aus dem Packet, das CVP, FDP und SVP für den Kampf gegen den starken Franken geschnürt haben. Damit soll der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt werden.

SP-Präsident Christian Levrat ist verärgert über den bürgerlichen Schulterschluss. «Offensichtlich haben sich CVP und FDP dem Diktat der SVP unterstellt», sagt er. «Ich finde das bedenklich.» 

«Ein richtiges Abbauprogramm»

Das bürgerliche Päckli ist aus seiner Sicht ganz und gar «unschweizerisch» und zeuge von einer beispiellosen «Arroganz». «In der Schweiz sucht man den Dialog und achtet die Position von Minderheiten.»

Nicht zuletzt zeigt sich Levrat geradezu entsetzt ob der geplanten Massnahmen der Bürgerlichen. Inhaltlich seien diese «skandalös». Sie würden den Staat Milliarden kosten und den Unternehmen «massive Steuergeschenke» bescheren. «Ein richtiges Abbauprogramm», so Levrat.

Starke Schweiz trotz starkem Franken: Bürgerliche Parteien präsentieren Massnahmenpaket.

Starke Schweiz trotz starkem Franken: Bürgerliche Parteien präsentieren Massnahmenpaket.

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