Zukunftstag

Arbeitsluft schnuppern: Tausende Mädchen und Buben entdecken die Berufswelt

Knaben werden im Rahmen des Programms "ein Tag als Profipfleger" mit sozialen Berufen vertraut gemacht. (Archivbild)

Knaben werden im Rahmen des Programms "ein Tag als Profipfleger" mit sozialen Berufen vertraut gemacht. (Archivbild)

Ein erstes Mal Arbeitsluft schnuppern, der Mutter oder dem Vater beim Arbeiten über die Schultern schauen: Am heutigen Nationalen Zukunftstag nutzen Tausende von Mädchen und Knaben die Gelegenheit, einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten.

Unter dem Motto "Seitenwechsel" begleiten am Nationalen Zukunftstag Kinder ihre Eltern, ihren Götti oder ihre Gotte, Nachbarn oder Bekannte einen Tag bei der Arbeit. Immer mehr Unternehmen machen mit und öffnen ihre Türen dem interessierten Nachwuchs.

Praktische Einblicke gibt es in so verschiedene Bereiche wie Bau, Landwirtschaft, Pflege, Schule oder Ergotherapie. Die Angebote des Zukunftstags richten sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse.

Erklärtes Ziel des Zukunftstages ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und zur vorurteilsfreien Berufswahl beizutragen.

Auch bei der Kantonspolizei Aargau stehen die Zeichen heute auf Zukunftstag.

Bei ihrer Berufswahl beschränken sich Mädchen und Buben nach wie vor auf wenige geschlechtstypische Berufe und lassen unzählige Arbeitsbereiche ausser Acht, wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben. Klassische Rollenbilder verharren in ihren Köpfen und hindern sie daran, ihre persönlichen Talente zu entfalten.

Der Zukunftstag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen der mehrere Kantone sowie der Städte Bern und Zürich und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziell unterstützt.

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