Schweiz

Als erste Stadt weitet Zürich die Maskenpflicht kommunal aus

Die Stadt Zürich verschärft als erste grosse Stadt der Deutschschweiz auf Gemeindeebene die Maskenpflicht.

Die Stadt Zürich verschärft als erste grosse Stadt der Deutschschweiz auf Gemeindeebene die Maskenpflicht.

Ab Donnerstag gilt in allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Zürcher Stadtverwaltung mit regelmässigem Personenverkehr eine Maskenpflicht. Die Stadtregierung will so helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

(sat) Wie die Stadt Zürich am Montag mitteilt, sind von der Massnahme unter anderem Schalter und Hallen betroffen. Die Bevölkerung werde an den jeweiligen Eingängen über die Maskenpflicht informiert. Ab Donnerstag gilt die Maskenpflicht laut dem Entscheid des Stadtrates zudem in den von der Stadt selbst betriebenen Museen. Es sind dies das Museum Rietberg, das Helmhaus, das Atelier Haller und das NONAM.

Die ausgeweitete städtische Maskenpflicht betrifft aber auch Mitarbeitende, etwa in den rückwärtigen Diensten im Gesundheits- und Umweltdepartement. Dies, um die städtischen Gesundheitsinstitutionen mit ihren vulnerablen Patientinnen und Patienten noch besser zu schützen, wie die Stadt schreibt. Bereits ab Montag führt die Stadt an allen Schulen eine Maskenpflicht für Erwachsene ein. Beim Unterricht gelte diese allerdings nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden könne.

Damit verschärft Zürich als erste grosse Stadt der Deutschschweiz die Maskenpflicht auf Gemeindeebene. Bislang haben verschiedene Kantone in unterschiedlicher Form bereits eine Maskenpflicht eingeführt. Dies ist als Flickenteppich immer wieder kritisiert worden. In der heute beginnenden Herbstsession der eidgenössischen Räte wird unter anderem auch darüber diskutiert werden, ob die Städte und Gemeinden nebst den Sozialpartnern und den Kantonen vom Bund künftig ebenfalls in die Pandemieplanung einbezogen werden müssen.

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