Schweiz

55 Prozent finden, die Energiestrategie werde zu langsam umgesetzt

Die Solarenergie soll gefördert werden, findet die Mehrheit der Befragten.

Die Solarenergie soll gefördert werden, findet die Mehrheit der Befragten.

Gemäss einer Umfrage der Universität St. Gallen begrüssen zudem vier von fünf Befragten das Engagement der Klimajugend. Die Gletscherinitiative wollen 67 Prozent annehmen.

(gb.) Das Kundenbarometer erneuerbare Energien des Instituts für Wirtschaft und Ökologie der HSG hat zum zehnten Mal die Präferenzen der Schweizer Bevölkerung in Energiefragen untersucht. Demnach geht es 55 Prozent der Menschen in der Schweiz bei der Umsetzung der Energiewende durch die Energiestrategie 2050 zu langsam voran. Vier von fünf Befragten gaben zudem an, das Engagement der Klimajugend zu begrüssen. 71 Prozent wären dafür, Solarenergie durch öffentliche Investitionen weiter zu fördern.

Das Barometer hat auch Fragen zur eigenen Rolle in der Energiewende gestellt. Zum Beispiel würde eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der Befragten ein Verbot von Ölheizungen unterstützen. 85 Prozent aller befragten Hauseigentümer, die Investitionen in erneuerbare Energien getätigt haben, würden dies Freunden empfehlen.

Die Studie, die in Zusammenarbeit mit Energie Schweiz und Raiffeisen entstanden ist, erschien just am Tag, als sich der Bundesrat erneut für eine vollständige Öffnung des Strommarktes aussprach. Dies solle mit Massnahmen begleitet werden, um die Ziele der Energiestrategie 2050 zu erreichen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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