Altersrenten

2,4 Millionen Schweizer erhalten AHV: Zahl der Bezüger hat um 1,7 Prozent zugenommen

Die Zahl der AHV-Bezüger steigt  jedes Jahr.

Die Zahl der AHV-Bezüger steigt jedes Jahr.

Im Dezember erhielten 196'100 Personen eine Hinterlassenenrente und 438'000 eine IV-Rente. AHV und IV entrichteten Renten in der Höhe von 44,1 Milliarden Franken respektive 5,4 Milliarden Franken.

(sku) Dies geht aus den Jahresergebnissen der AHV und der IV hervor, welche die beiden Versicherungen am Donnerstag publizierten. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der AHV-Bezüger um 40'000 Personen zugenommen. Damit erhielten 2,4 Millionen Schweizer eine Altersrente. 11'300 Renten seien an Personen mit Wohnsitz im Ausland ausgerichtet worden.

Im Jahr 2019 überstiegen die Ausgaben der AHV von insgesamt 45,3 Milliarden Franken die Einnahmen von 44,1 Milliarden Franken. Letztere setzten sich aus 32,5 Milliarden Franken von Versicherten, 8,8 Milliarden Franken des Bundes sowie aus 2,4 Milliarden Franken über das Mehrwertsteuerprozent zugunsten der AHV zusammen.

Den grössten Ausgabenteil bildeten laut Geschäftsbericht die AHV-Renten mit 44,1 Milliarden Franken. Die restlichen Ausgaben seien auf Hilflosenentschädigungen, individuelle Massnahmen und Beiträge an Institutionen entfallen. Der Ausgabenüberschuss ist laut AHV jedoch durch die Erträge des AHV-Fonds sowie durch die Zinsen auf Forderungen der IV gedeckt, weshalb die AHV mit einem positiven Betriebsergebnis von 1682 Millionen Franken abschloss.

Keine Restzahlungen mehr: IV schliesst mit Defizit

Die Eidgenössische Invalidenversicherung richtete laut ihrem Geschäftsbericht an rund 438'000 Personen Leistungen aus. Die IV schloss bei Ausgaben von 9,5 Milliarden mit einem Defizit von rund 0,4 Milliarden Franken. Diese Verschlechterung sei primär auf das Ende der bis 2017 befristeten Zusatzfinanzierung zurückzuführen, dank welcher der IV 2018 noch Restzahlungen aus der Mehrwertsteuer gutgeschrieben worden waren. Die Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber trugen mit 5,5 Milliarden Franken mehr als die Hälfte zu den Einnahmen bei. Der Beitrag des Bundes belief sich auf 3,6 Milliarden Franken.

Den grössten Ausgabenteil betrugen laut Geschäftsbericht die Renten mit 5,4 Milliarden Franken. Individuelle Massnahmen schlugen mit 2 Milliarden Franken zu Buche. Mit 111'000 Leistungen seien dabei die medizinischen Massnahmen vor allem bei Kindern mit Geburtsgebrechen an der Spitze gestanden.

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