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Schaufensterkrankheit - stehen bleiben müssen

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Beim «Lädele», also beim Schlendern zwischen Schaufenstern, sind ständige Pausen selbstredend. Man geht und hält wieder an. Aus diesem Grund wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) auch Schaufensterkrankheit genannt. Doch bei der PAVK sind die Pausen beim Gehen schmerzbedingt.

In den Arterienwänden können sich Ablagerungen bilden. Das Blut fliesst an diesen Stellen nicht mehr ungehindert hindurch. Solche Verkalkungen werden auch Arteriosklerosen genannt. Schlimmstenfalls führen sie zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ist der Blutdurchfluss in die Beine gestört, nimmt die Stärke der Schmerzen zu, zuerst vor allem bei Belastung, bei Fortschreiten der Krankheit gar in Ruhe. In der Schweiz sind 3 bis 10 Prozent der Bevölkerung an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit erkrankt.

Mangelhafte Versorgung von Muskeln und Nerven

Bei betroffenen Menschen sind die Beine nur ungenügend mit Blut versorgt. Muskel- und Nervengewebe erhalten somit zu wenig Sauerstoff. Gerade dieser Mangel sorgt folglich für Schmerzen beim Gehen. Da im Ruhezustand weniger Sauerstoff benötigt wird, lassen da die Schmerzen nach. Aus diesem Grund legt der Betroffene gerne öfters eine Pause ein.

Ungenügende Wundheilung und Infektionen

Schlecht durchblutete Körperbereiche werden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. So heilen allfällige Wunden wesentlich langsamer als bei gesunden Menschen. Auch Infektionen sind eine mögliche Folge. Eine stark gestörte Blutzufuhr kann gar dazu führen, dass Gewebe abstirbt.

Gehen als mögliche Therapie

Einer wenig fortgeschrittenen PAVK kann mit angeleitetem Gehtraining entgegengehalten werden. Dieses fördert die Durchblutung des gesamten Körpers. Zur Vorbeugung von Verklumpungen der Blutplättchen in Gefässengstellen sowie Fortschreiten der Arteriosklerose helfen entsprechende Medikamente. So vermindert man das Risiko eines möglichen Gefässverschlusses. Je nach Krankheitsverlauf kommt auch eine Kathetertherapie, teilweise mit Setzen einer zusätzlichen Gefässstütze (Stents), infrage. Reicht diese Therapie nicht aus oder ist sie ungeeignet, so hilft eine Operation entweder durch Ausschälen der betroffenen Gefässregion oder gar eine Umgehungsoperation, ein sogenannter Bypass.

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