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Fünf Millionen Franken für das sportliche Baselbiet

Kunstrasenspielfeld Laufen

Kunstrasenspielfeld Laufen

Erneuter Rekord an bearbeiteten Unterstützungsgesuchen für das Sportamt Baselland

Im vergangenen Jahr unterstützte der Kanton Basel-Landschaft den Baselbieter Sport mit rund fünf Millionen Schweizer Franken aus dem Swisslos Sportfonds. Damit wird neben dem Leistungssport auch der kantonale Breitensport massgeblich gefördert.

Der Swisslos Sportfonds wurde auch im vergangenen Jahr rege genutzt: Das Sportamt Baselland bearbeitete eine Rekordzahl von 907 Gesuchen, nochmals 15 mehr als im Jahr 2018. Durch diese Gesuche konnten insgesamt 5'005'948 Schweizer Franken für das kantonale Sportgeschehen eingesetzt werden. Die Gelder flossen für Sportanlagen, Sportmaterialien, Veranstaltungen und Jugendsportlager sowie als sonstige Beiträge an Vereine, Verbände und Einzelsportlerinnen und –sportler.

Der grösste Teil der Summe (1'743'222 Franken) wurde Sportanlagenprojekten zugesprochen. Beispielsweise erhielten sieben verschiedene Tennisclubs der Region Zusprachen, um ihre Spielplätze und Clubhäuser instand zu halten. Ein weiteres Bauvorhaben, das durch die Finanzierungshilfe aus dem Sportfonds realisiert werden konnte, ist die Erneuerung des Spielfelds des Inlinehockey-Club Red Rocks Rothenfluh. «Ohne den substanziellen Beitrag aus dem Swisslos Sportfonds wären die notwendigen Investitionen nicht möglich gewesen», so Präsident David Erny. Nun könne die Sicherheit der Sportanlage gewährleistet und der Spielbetrieb aufrechterhalten werden.

Red Rocks Rothenfluh

Red Rocks Rothenfluh

Der zweitgrösste Posten wurde für Sportveranstaltungen eingesetzt. Mit insgesamt 1'249’548 Franken wurden eine Rekordzahl von 294 Baselbieter Sportveranstaltungen unterstützt. Dabei handelt es sich um Anlässe aller Grössen und Kategorien: Von Dorf-Orientierungsläufen über diverse Nachwuchs-Leichtathletikveranstaltungen bis hin zu Weltmeisterschaften im Motocross-Seitenwagen war alles zu finden.

Ebenso profitierten 3'698 Kinder und Jugendliche von subventionierten Jugendsportlagern. Insgesamt flossen 317'230 Franken zu diesem Zweck in die Kassen von Vereinen, Verbänden und Organisationen. Zudem wurden 120 Jahresbeiträge und 21 Zahlungen an Leistungsstützpunkte von total je 490'000 Franken geleistet, welche der Vereinserhaltung sowie der gezielten Förderung regionaler Talente dienen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sportgeschehens stellen die Sportmaterialien dar. Aus den Mitteln des Sportfonds konnten Baselbieter Vereine bei der Beschaffung von neuem Sportmaterial mit 234'292 Franken unterstützt werden. Somit konnten beispielsweise der Leichtathletikclub Therwil mit neuen Wurfgeräten und die Kampfkunstschule Goshindokan Liestal mit einem neuen Sportboden ausgerüstet werden.

Im Bereich der Talent- und Leistungssportförderung wurden 101 Athletinnen und Athleten mit Förderbeiträgen unterstützt, um die Familien zu entlasten und den Weg an die nationale und internationale Spitze zu ermöglichen. Des Weiteren profitierten auch die zwölf Mitglieder des Baselbieter Olympia-Teams 2019 von Kostenzusprachen. Dieses Gefäss dient zur Förderung von Sporttalenten mit Chancen auf eine Teilnahme an Olympischen Spielen. Zehnkämpfer Finley Gaio betitelt diesen Beitrag von 12'000 Franken als «anspornend» und «wertvoll». Die Unterstützung trage entscheidend dazu bei, dass er seine Sportart auf Leistungssportebene verfolgen könne.

Dies zeigt schön auf, dass der Swisslos Sportfonds neben dem Breitensport auch den Leistungssport gezielt fördert und das Baselbieter Sportgeschehen auf mehreren Ebenen vorwärtsbringt.

Kunstrasenspielfeld FC Laufen

Im Gespräch Fabio Rota, Geschäftsführer FC Laufen

Von den Geldern aus dem Swisslos Sportfonds profitieren unter anderem auch Baselbieter Sportvereine. Im vergangenen Jahr konnte der Fussballclub Laufen dank einer einmaligen Zahlung von 300'000 Schweizer Franken das bestehende Rasenfeld zu einem Kunstrasenspielfeld umbauen, womit dem Verein das ganzjährige Aussentraining ermöglicht wird. Nachfolgend ein Kurzinterview mit Geschäftsführer Fabio Rota.

Welche Bedeutung haben die Swisslos Sportfonds Gelder für den FC Laufen?

Die Gelder waren und sind für uns sehr, sehr wichtig. Sie legen meistens den Grundstein der Projekte und auch der Anlässe. So haben wir zusätzliche Garderoben, unser Restaurant, die Flutlichtanlage und weitere Projekte verwirklichen können. Auch beim "Pampersturnier" welches wir zum 31. Mal durchgeführt haben, ist der Swisslos Beitrag sehr wichtig.

2019 erhielt der FC Laufen Zusprachen für Sportgeräte, Veranstaltungen und Sportanlagen. War dies ein ausserordentliches Jahr oder stellt der Verein immer so viele Gesuche?

Das 2019 war ein sehr besonderes Jahr, da wir zusammen mit der Stadt Laufen das Hauptspielfeld von einem Rasenspielfeld in einen Kunstrasenplatz umbauten. Neben dem Kunstrasenprojekt hat der FC Laufen eine neue Lautsprecheranlage erstellt. Ebenso mussten die alten Tore umgebaut werden und neue Tore angeschafft werden. Aus diesem Grund war dies für uns ein ausserordentliches Gesuchs-Jahr.

Ein grosser Betrag floss für ein neues Kunstrasenspielfeld. Weshalb war dies nötig?

In Laufen hat der Fussballclub mit dem Hauptfeld, dem "Müsch", welches dem FC Laufen gehört, und dem Spielfeld im Gymnasium nur noch drei Spielfelder. Zwei Trainingsfelder werden oder wurden mit Häuser bebaut und können nicht mehr genutzt werden. Platz für ein zusätzliches Spielfeld wurde nicht gefunden. Aus diesem Grunde war der Kunstrasenplatz (ohne Granulat) auf dem Hauptspielfeld die einzige Möglichkeit, damit alle Teams trainieren können. Auch jetzt haben wir noch nicht genügend Plätze, ein weiteres Projekt für ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen ist in Planung.

Wie verändert sich das Vereinsleben durch das neue Kunstrasenspielfeld?

Da wir den Kunstrasenplatz erst ein halbes Jahr haben, ist dies schwierig zu beurteilen. Sicher hat sich das Spiel geändert, es wird anderer Fussball gespielt. Die Einteilung der Teams ist eine Herausforderung, da es nicht für alle genügend Zeitfenster zum Trainieren gibt. Die älteren Teams bleiben jetzt auch im Winter draussen, so gibt es freie Hallenstunden für andere Vereine.

Wie wichtig der Platz für Laufen ist, hat man in der Winterpause gesehen. Jeden Tag treffen sich zwischen 30 - 40 Kinder und Jugendliche zum Spielen, beispielsweise auch an Weihnachten. Das ist sicherlich eine tolle Entwicklung, obwohl dies für den FC Laufen neue Probleme birgt (Lärm, Abfall, Tore werden gebraucht und nicht versorgt).

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