Zetzwil

Zetzwiler Wohnprojekt für Generation 65+

Attraktive Lage: Mitten im Dorf werden zwei Blöcke mit je zehn altersgerechten Wohnungen entstehen. (zvg)

Zetzwiler Wohnprojekt für Generation 65+

Attraktive Lage: Mitten im Dorf werden zwei Blöcke mit je zehn altersgerechten Wohnungen entstehen. (zvg)

Mitten im Oberwynentaler Dorf Zetzwil plant eine Wohnbaugenossenschaft Alterswohnungen. Bereits 2011 sollen die ersten Mieter in die 20 neuen Wohnungen einziehen.

Die Initianten von «Wohnen im Alter» in Zetzwil sind auf ihrem Weg zu bezugsbereiten Alterswohnungen einen wichtigen Schritt weitergekommen. An einer Versammlung haben Initianten, Interessenten und Kapitalgeber eine Wohnbaugenossenschaft gegründet. «Die Wohnbaugenossenschaft Mitteldorf mit ihren Statuten ermöglicht uns jetzt das Weiterarbeiten und Verhandeln», sagt der neue Präsident Rudolf Maurer. Der privaten Genossenschaft gehören natürliche und juristische Personen an.

Gemeinde ist aktiv dabei

Die Gemeinde Zetzwil unterstützt das Projekt aktiv. An der Gründungsversammlung amtetet Gemeindeammann Thomas Brändle als Tagespräsident. Gemeinderat Jürg Maurer arbeitet als Delegierter der Behörde im Vorstand der neuen Genossenschaft mit. Über zu wenig Arbeit werden sich die Initianten in den nächsten Wochen nicht zu beklagen haben. «Die Genossenschaft muss für ihr Bauvorhaben rund 1,5 Millionen Eigenkapital aufbringen», erklärt Präsident Rudolf Maurer. Das Bedürfnis für Wohnungen für ältere Leute besteht und Maurer hat bereits Anfragen von Interessenten erhalten, als zum ersten Mal vom Wohnbauprojekt die Rede war.

Beste Lage mitten im Dorf

Die Genossenschaft wird von der Karl Hirt Immobilien AG ein 4400 Quadratmeter grosses Landstück erwerben. Geplant sind zwei Wohnblöcke an der Schmiedegasse und am Mitteldorfwegli mit insgesamt 20 rollstuhlgängigen Wohnungen. Die Lage im Dorf ist geeignet, in unmittelbarer Nähe befinden sich eine Bäckerei, der Volg-Laden, der Käseladen, die Metzgerei und die Post.

Das Architekturbüro Richner aus Gränichen hat ein Vorprojekt skizziert. Vorgesehen sind zwei Baukörper mit je vier 3½- und vier 2½-Zimmer-Wohnungen. Je zwei 3½-Zimmer-Attikawohnungen kommen auf das Dach zu liegen. Zu den Attika-wohnungen gehört immer eine Dachterrasse mit 30 Quadratmeter Fläche. Jede Wohnung verfügt über ein Reduit.

Rudolf Maurer erklärt, dass die Wohnungen vermietet würden. «Es sind keine Eigentumswohnungen vorgesehen.» Die Genossenschaft wird für das Bauprojekt rund 6 Millionen investieren, 1,5 Mio. Franken davon via Anteilscheine von Genossenschaftern. Maurer rechnet mit Baubeginn im Sommer 2010 und der Erstvermietung im Jahr 2011. (psi)

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