Demnach erlagen weitere Menschen ihren Verletzungen. Zudem seien weitere Tote identifiziert worden, die nach dem Erdbeben hastig begraben worden waren. Zuletzt war von 436 Toten die Rede gewesen.

Beim Erdbeben der Stärke 7,3 in der westiranischen Provinz Kermanschah an der Grenze zum Irak waren am 12. November mehr als 12'000 Menschen verletzt worden. Tausende Menschen wurden obdachlos. Im Nachbarland Irak starben acht Menschen.

Im Iran gibt es regelmässig Erdstösse, und im Juni 1990 waren bei einem Erdbeben im Norden des Landes 40'000 Menschen ums Leben gekommen. Im Dezember 2003 gab es bei einem Beben im südiranischen Bam 31'000 Tote.