Zuvor hatten Messungen ein Ansteigen des Wasserpegels an einem weiteren Staudamm der Anlage angezeigt. Die Feuerwehr erklärte, angrenzende Siedlungen würden geräumt.

In dem Bergbaukomplex nahe dem Ort Brumadinho im Osten Brasiliens war am Freitag der Staudamm eines Rückhaltebeckens gebrochen. Eine riesige Schlammlawine bedeckte die Mine und umliegende Wohnhäuser. Bis Samstagabend wurden 34 Leichen geborgen, knapp 300 Menschen werden vermisst. Die Behörden haben kaum noch Hoffnung auf weitere Überlebende.