Zürich

Veranstaltungen vorerst doch möglich

400 von 130 000 Schülerinnen und Schüler mussten im Kanton Zürich letzte Woche wegen Grippesymptomen zu Hause bleiben.

Dies teilte die Bildungsdirektion gestern Montag mit. Von den Grippekranken sind fünf bestätigte Schweinegrippe-Fälle (H1N1). Der Kantonsärztliche Dienst geht - wie auch das Bundesamt für Gesundheit - davon aus, dass sich das Grippevirus in den nächsten Monaten weiter ausbreiten wird. Darum bleiben die Mitte August getroffenen Massnahmen zur Verminderung der Ansteckungsgefahr für Krippen, Horte, Volksschulen, Sonderschulen, Mittel- und Berufsfachschulen und überbetriebliche Kurse in Kraft. Entscheidend sei nach wie vor, dass kranke Kinder und Jugendliche auch wirklich zu Hause bleiben. Weiterhin eingehalten werden sollen auch die persönlichen Hygienemassnahmen, insbesondere das richtige Händewachsen.

Gelockert werden können hingegen die Vorgaben zu den klassenübergreifenden Veranstaltungen. Diese sollen aufgrund der derzeitigen medizinischen Beurteilung wieder durchgeführt werden können. Schulleitungen und Lehrpersonen sollen aber sicherstellen, dass keine erkrankten Kinder daran teilnehmen. Diese Vorsichtsmassnahmen sind gemäss Mitteilung vor allem für kleine Kinder - Krippe, Kindergarten, Unterstufe der Primarschule - wichtig.

Für die Zeit nach den Herbstferien bis zu den Sportferien empfiehlt der Schulärztliche Dienst, bei der Planung und Organisation von solchen Veranstaltungen dafür zu sorgen, dass sie ohne grossen Aufwand abgesagt werden können. Dies für den Fall, dass sich die Pandemiegefahr verstärken sollte.

Die Bildungsdirektion wird den Verlauf der pandemischen H1N1-Grippe weiter genau verfolgen. Bei einer Veränderung der Situation wird sie mit dem Kantonsärztlichen und schulärztlichen Dienst wieder informieren und falls nötig neue Empfehlungen abgeben. (ant)

Meistgesehen

Artboard 1