Der Streit drehte sich um die Urheberrechte an "Affen-Selfies", die ein Makake auf der indonesischen Insel Sulawesi im Jahr 2011 aufgenommen hatte. Der Affe Naruto drückte damals auf den Auslöser von Slaters Kamera. Im Jahr 2015 klagte PETA im Namen des Affen auf die Rechte an den Bildern. Der Fall wurde in zweiter Instanz vor einem Gericht in San Francisco verhandelt, nachdem die Klage zunächst abgewiesen worden war.

Slater habe sich bereiterklärt, 25 Prozent seiner künftigen Einnahmen von den Selfie-Bildern gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Naruto und seinen Artgenossen in Indonesien einsetzen, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung. Dieser Gerichtsstreit hätte wichtige Fragen aufgeworfen, die rechtlichen Interessen von "nicht-menschlichen Tieren" auszubauen, teilten beide Parteien mit.

Initiative "Grundrechte für Primaten" wird in Basel eingereicht

Am 12. September um 16 Uhr reicht Sentience Politics die Initiative für Grundrechte für Primaten vor dem Basler Rathaus ein. Geht es nach der Organisation, sollen Versuche an Primaten künftig verboten werden. Das ist eine Oberkategorie der Affen. Zu ihnen zählen Lemuren und Makis, aber auch Gorillas, Orang-Utans – und der Mensch. Die Initianten wollen, dass das Recht auf Leben sowie die körperliche und geistige Unversehrtheit von Primaten in der Basler Kantonsverfassung festgeschrieben wird. (mwa/sda)