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Sprudelnder Rassismus: Coca Cola zieht umstrittenen Werbeclip zurück

Umstrittener Coca-Cola-Werbespot in Mexiko

Umstrittener Coca-Cola-Werbespot in Mexiko

Der Getränkekonzern Coca-Cola wirbt mit einem Internet-Werbespot in Mexiko gebeten. Mittlerweile wurde der Spot zurückgezogen.

Der Getränkekonzern Coca-Cola hat um Verzeihung für einen umstrittenen Internet-Werbespot in Mexiko gebeten. Das Video war als diskriminierend gegenüber der indigenen Bevölkerung des Landes kritisiert worden.

"Wir bedauern, dass die Botschaft fehlinterpretiert wurde. Unsere Absicht war genau das Gegenteil", sagte der örtliche PR-Chef des Unternehmens, Diego Bracamontes, am Donnerstag im Radiosender Fórmula.

In dem Spot fährt eine Gruppe junger Leute, einige von ihnen blond und hellhäutig, in die Ortschaft Totontepec im südlichen Bundesstaat Oaxaca, um dort mit den Indios mit Cola auf Weihnachten anzustossen.

"Die Werbung reproduziert und verstärkt die Vorurteile, die die Indigenen als kulturell minderwertig darstellen", kritisierte die Allianz für Ernährung und Gesundheit. Coca-Cola zog den Spot schliesslich zurück.

Der Konsum von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken gilt als einer der Gründe für die hohe Zahl von Fettleibigen in Mexiko. Vor allem in ländlichen Gebieten haben zahlreiche Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In armen Gegenden trinken die Indios auch Erfrischungsgetränke, um das Hungergefühl zu unterdrücken.

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