US-Ostküste
Segler 66 Tage nach Schiffbruch im Nordatlantik gerettet

Nach mehr als zwei Monaten auf dem winterlichen Nordatlantik ist ein amerikanischer Segler von einem deutschen Frachter gerettet worden. Er befand sich mit seinem havarierten Boot 370 Kilometer von der Küste entfernt.

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Nach mehr als zwei Monaten auf dem winterlichen Nordatlantik ist ein amerikanischer Segler von einem deutschen Frachter gerettet worden.
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Segler nach 66 Tagen auf hoher See gerettet
Noch am selben Tag wurde der 37-Jährige von einem Helikopter der US-Küstenwache vom Deck des Frachters gehievt und in ein Spital geflogen. "Es geht ihm gut", sagte ein Sprecher der Küstenwache der Nachrichtenagentur dpa.

Nach mehr als zwei Monaten auf dem winterlichen Nordatlantik ist ein amerikanischer Segler von einem deutschen Frachter gerettet worden.

Keystone

Das schiffbrüchige Segelboot des Mannes war am Donnerstag auf hoher See von der Hamburger "Houston Express" entdeckt worden.

Noch am selben Tag wurde der 37-Jährige von einem Helikopter der US-Küstenwache vom Deck des Frachters gehievt und in ein Spital geflogen. "Es geht ihm gut", sagte ein Sprecher der Küstenwache der Nachrichtenagentur dpa. "Er hat ein paar Kratzer und ist schwach, aber gemessen an den Entbehrungen geht es ihm sehr gut."

Der Mann war am 29. Januar von seiner Familie als vermisst gemeldet worden, die Suche nach seinem kleinen Segelboot blieb aber erfolglos und wurde schliesslich abgebrochen. Jetzt wurde er 370 Kilometer vor der Küste von North Carolina von den Deutschen auf seinem havarierten Boot entdeckt.

Berichte, er habe sich von rohem, mit der Hand gefangenem Fisch ernährt, konnte die Küstenwache nicht bestätigen.

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