Lockerbie

Schweiz prüfte Aufnahme des Lockerbie-Attentäters

Abdel Basset al-Megrahi in seinem Spitalzimmer in Tripolis.

Megrahi

Abdel Basset al-Megrahi in seinem Spitalzimmer in Tripolis.

Zur Lösung der Libyen-Krise überlegte sich das EDA, den Lockerbie-Attentäter Abdel Basset al-Megrahi aufzunehmen. Das Aussendepartement verwarf die Idee.

EDA-Sprecher Georg Farago besttätigte am Mittwoch Informationen der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens. Das schreibt «tagesanzeiger.ch». Das Departement von Micheline Calmy-Rey habe eine Idee des Zürcher Unternehmers Edwin Bollier geprüft und sich dann dagegen entschieden. Relativ rasch habe sich gezeigt, dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine humanitäre Aufnahme nicht gegeben seien.

Der krebskranke Meghari war im August aus humanitären Gründen freigelassen worden. Daraufhin wurden Vorwürfe gegen die britische Regierung laut, dass hinter der Entscheidung handfeste Interessen an Ölgeschäften stehen könnten.

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