Zürcherische Vereinigung Heimatschutz
Schützenswertes erhalten

Die Zürcherische Vereinigung für Heimatschutz setzt sich dafür ein, dass historische Ortsbilder wie in Maschwanden oder Rifferswil erhalten bleiben. Die Exkursion vom vergangenen Samstag gab Einblicke in ganz verschiedene Aspekte des Säuliamts.

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Schützenswertes erhalten

Schützenswertes erhalten

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Von Thomas Stöckli

«Die Geschichte des Säuliamtes ist noch überhaupt nicht aufgearbeitet», sagt Historiker Peter Niederhäuser. Er muss es wissen, hat er sich doch für sein Buch «800 Jahre Kloster Kappel - Abtei, Armenanstalt, Bildungshaus» intensiv damit auseinandergesetzt. Weil es einst abgelegen lag, konnte das Säuliamt seinen Charakter lange bewahren. Davon zeugen zahlreiche Bauten von historischer Bedeutung. Massive Veränderungen brachten erst die S-Bahn und nun die Autobahn.
Startpunkt der Exkursion durchs Säuliamt war am vergangenen Samstagmorgen die Kirche Maschwanden. «In Maschwanden lag einst der Verwaltungssitz der Freiherren von Eschenbach», so Niederhäuser. Mit dem Bau von Schloss Knonau verlor Maschwanden dann allerdings an Bedeutung. In Rifferswil - mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung - diskutierten die Exkursionsteilnehmer lange und ausgiebig über Sinn und Unsinn von Schutzmassnahmen. «Es gibt gute und schlechte Bauten», so eine der Erkenntnisse. Weiter muss man sich bewusst sein, dass heute kaum noch Scheunen gebraucht werden. Es gelte also, eine neue Nutzung zu finden und zuzulassen, damit die Objekte nicht verfallen. Besuche im Kloster Kappel und schliesslich in der Aumüli, Stallikon, rundeten den Exkursionstag ab.

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