Quellsanierung
Quellsanierung Sarmenstorf ist abgeschlossen

Die Stiftung Seehalde eröffnet nächsten Donnerstag, 3. Dezember, das neue Begegnungs- und Beschäftigungszentrum in Seon. Höhepunkt wird eine Theateraufführung durch Bewohner des «Sunneheims» sein.

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Quellsanierung

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Die vom Sarmenstorfer Gemeindeammann Roman Lindenmann am 18. Mai beim Spatenstich ausgesprochenen Wünsche und Hoffnungen haben sich erfüllt. Passiert ist kein Unfall, mit den Grundeigentümern konnte ein gutes Einvernehmen gepflegt werden und das für die Gemeinde so wichtige Bauwerk ist gelungen. Am 20. November wurde der letzte Baustellenwagen abgezogen.

Die Quellen Bergmatten mit neu drei Sammelbrunnstuben sind saniert. Von den Wunden in der Landschaft ist kaum noch etwas zu sehen, obwohl der tiefste Graben sieben Meter betrug.

«Die Sanierung der Quellanlagen nach dem neusten Stand der Technik erweist sich aufgrund der heutigen Vorschriften als unumgänglich», erklärte Gemeinderat Philippe Wüthrich am Spatenstich. Die Gemeindeversammlung Sarmenstorf genehmigte denn auch am 1. Dezember 2006 das Sanierungsprojekt im Betrag von 800 000 Franken zu Lasten der Wasserkasse.

Der Gegenwert ist überzeugend. Die 13 Quellen liefern unverändert bis 320 Liter Trinkwasser pro Minute und können das ganze Dorf versorgen. Und zwar mit Trinkwasser vom Feinsten. Die am 21. Juli nach der ersten Bauetappe sowie am 3. November über alle sanierten Quellen genommenen Proben bestätigen einwandfreies Trinkwasser.

Nicht verwunderlich, zückt Brunnenmeister Wendi Langensand im Werkhofbüro gerne seinen Ordner mit den Laborergebnissen. Das erste Reservoir im Aspi und die ersten Quellfassungen in den Bergmatten wurden 1887 errichtet. Wendi Langensand glaubt, dass die sanierten Quellen gut und gerne wieder über 100 Jahre standhalten. (AG)

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