Mister Zürich
Mister Zürich aus Gränichen

Er will Mister Zürich werden: Stefan Frey aus Gränichen ist einer von sechs Finalisten bei der Wahl. Der 25-Jährige hofft, damit ins Modelbusiness einsteigen zu können.

Drucken
Mister Zürich

Mister Zürich

Aargauer Zeitung

Andrea Marthaler

Für ein Treffen schlägt Stefan Frey seinen Wohnort Gränichen vor. Ganz Gentleman holt er den Besuch bei der WSB-Station ab. Auf dem Weg zu seinem Wohnhaus geht Frey leicht gebückt, er sagt aus Rücksicht auf kleinere Leute. «Mit 1.90 Meter bin ich gross, manchmal ist dies auch von Vorteil, zum Beispiel im Ausgang.»

Für die Mister-Zürich-Wahl ist nicht nur die Grösse wichtig. Doch auch sonst ist Frey mit seiner Figur zufrieden. «Der muskulöse Körper ist meine Stärke», sagt Stefan Frey überzeugt. Schönheit sei aber relativ. «Meine Chance im Vergleich zu den anderen Fünf ist offen.» Auf seinen Körper ist Frey stolz, er treibt viel Sport und achtet auf eine gesunde Ernährung. «Ich mache gerne Sport, wenn das Ergebnis ein schöner Körper ist, umso besser.» Unter der Woche treibe er jeden Abend Sport, sei es Fussballtraining beim FC Gränichen oder dann im Kraftraum. Und am Wochenende ist der Fussballmatch, Velo fahren, joggen oder schwimmen und im Winter Snowboarden angesagt.

Durch Wahl Einstieg als Model schaffen
Frey betont gerne seine Stärken: «Ich rauche nicht und trinke selten Alkohol.» Früher habe er schon mal zuviel getrunken, damit habe er aber aufgehört. Auch sonst sind Stefan Frey seine Stärken präsenter als seine Schwächen. «Disziplin, Durchhaltevermögen und zielorientiert», kommt es wie aus der Pistole geschossen. Und nach etwas überlegen bemerkt er: «Manchmal bin ich stur.»

Mit der Mister-Zürich-Wahl erhofft sich Stefan Frey ins Modelbusiness hinein zu kommen. Bereits sei er bei zwei Agenturen unter Vertrag, habe aber bisher nur kleine Aufträge erhalten. Mit seinem bisherigen Beruf ist Frey zufrieden. Seit 10 Jahren arbeitet er bei derselben Firma in Gränichen, machte dort bereits seine Lehre als kaufmännischer Angestellter und vor kurzem berufsbegleitend eine Weiterbildung zum Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen. Bei seinem Job in der Buchhaltung kann er sein neues Wissen umsetzen.

Frey wohnt noch Zuhause in Gränichen
Frey wohnt noch daheim. «Ich will aber nicht bis 30 Zuhause bleiben.» Während der Weiterbildung habe er keinen eigenen Haushalt gewollt. «Ich wollte mich auf das Berufliche konzentrieren.» Und jetzt sei er mit der Mister-Zürich-Wahl beschäftigt. Auch mit seiner Freundin, mit der er seit bald zwei Jahren zusammen ist, eine Wohnung zu teilen, sei im Moment kein Thema. «Da sie in Sins wohnt, müssten wir erst noch einen für beide idealen Wohnort finden.»
Zuhause ist Frey selten. «Mein Daheim ist ein Platz zum Essen und Schlafen.»

Der Sport ist in Freys Zimmer präsent. Auf dem Boden ziehen Hanteln den Staub an, ein Eishockey-Shirt vom EV-Zug hängt am Schrank, an der Pinnwand sind Wimpeln vom FC Gränichen fixiert. Im kleinen Zimmer stehen nicht viele Möbel, für mehr als das Bett und den Schrank hätte es auch nicht Platz. An der freien Wand vis-a-vis vom Bett hängen Bilder einer hübschen jungen Frau. Freys Freundin? Der Mister-Zürich-Kanidat bestätigt dies mit Freude. Eifersuchtsszenen wegen seinem Engagement bei der Mister-Wahl erwartet Frey nicht. «Meine Freundin modelt selber, sie kennt das Business.»

Aktuelle Nachrichten