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M.A.M.O.N. - Latinos vs. Donald Trump: Ein apokalyptischer Anti-Trump-Kurzfilm

Eine Gruppe von Filmemachern aus Uruguay hat einen „schwarz-humoristischen“ Science-Fiction-Kurzfilm gedreht. Er zeigt eine apokalyptische Zukunft für Latinoamerikaner in den USA unter Präsident Donald Trump. M.A.M.O.N. steht für Monitor Against Mexicans Over Nationwide, was auf Deutsch etwa so viel heisst wie «Überwachung gegen Mexikaner in der ganzen Nation».

Elia Diehl
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M.A.M.O.N. zeigt ein dystopische Zukunft für lateinamerikanische Einwanderer in den USA.

M.A.M.O.N. zeigt ein dystopische Zukunft für lateinamerikanische Einwanderer in den USA.

MAMON (Monitor Against Mexicans Over Nationwide) ist ein satirischer Fantasy-Sci-Fi-Kurzfilm des uruguayischen Kreativstudios Aparato. Er spielt mit Klischees und Stereotypen und ist gespickt mit viel schwarzem Humor und visuellen Effekten.

Der Film geht davon aus, dass der gewählte republikanische Präsident nach seinem Amtsantritt sein Versprechen hält und eine riesige Mauer an der amerikanisch-mexikanischen Grenze errichtet.

Der Kurzfilm von Regisseur Alejandro Damiani, der zusammen mit Mitarbeitern von Wecanfixit auch das Drehbuch schrieb, porträtiert ein dystopisches Amerika, das mexikanische Einwanderer wie Kanonenkugeln über diese berüchtigte Grenzmauer wirft.

Alejandro Damiani.

Alejandro Damiani.

youtube/TheUSBPort

Auch Trump erscheint: Er sitzt im Cockpit eines grossen Roboters, der einem «Transformer» gleicht und gegen die verbannten Immigranten kämpft.

Der Kurzfilm ist Teil des Projektes "Wecanfixit" (zu Deutsch etwa "Wir können es hinbekommen"), welches die Welt mithilfe von Geek-Instrumenten wie Kino, Spezialeffekten und Computergrafiken zum Besseren verändern will.

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