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Kritik an Jetsetterin Michelle Obama

Die Schonzeit ist vorbei: Wegen ihres Spanien-Trips muss die amerikanische First Lady in den USA derzeit viel Kritik einstecken.

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Keystone

Michelle Obamas (46) Ruf leidet. Die Einkaufstouren und der Aufenthalt im Fünf-Sterne-Hotel an der spanischen Costa del Sol brachten der amerikanischen First Lady viel negative Presse ein. Als zu teuer, zu übertrieben und als völlig unpassend wird der Spanien-Trip nach Malaga und Mallorca beschrieben.

Michelle Obama reiste mit Freunden und der neunjährigen Tochter Sasha nach Spanien, während die Arbeitslosenquote in den USA auf einem historischen Höchststand ist und die Küste am Golf von Mexiko von der Ölpest ruiniert ist.

Kurz vor den wichtigen Kongresswahlen hat der Spanien-Aufenthalt in oppositionsnahen US-Medien heftige Kritik ausgelöst. Michelle Obama wirkt mehr wie eine moderne Marie Antoinette", schreibt beispielsweise eine Kolumnistin der Zeitung «New York Daily News».

Und vergleicht die sonst als bodenständige und pragmatische Mutter beschriebene Michelle Obama mit der verachteten Königin Frankreichs im 18. Jahrhundert. Nachdem die First Lady beteuerte, alle Rechnungen für die Reise aus eigener Tasche zu begleichen, stürzten sich die Kritiker auf die Sicherheitskosten.

Denn Bodyguards und Sicherheitspersonal werden vom amerikanischen Staat bezahlt. Wie viele Sicherheitsleute tatsächlich dabei waren, wollte das Weisse Haus nicht mitteilen.

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