Präventionskampagne

Junglenker sollen bei schlechter Witterung langsamer fahren

Symbolbild: Quelle Kantonspolizei St. Gallen (Archiv)

Symbolbild: Quelle Kantonspolizei St. Gallen (Archiv)

Junglenker zwischen 18 und 30 Jahren sind überproportional oft an Unfällen mit zu hoher Geschwindigkeit beteiligt. Sie sollen ihr Tempo im Strassenverkehr besser der Witterung anpassen. Eine nationale Präventionskampagne will die jungen Leute sensibilisieren.

Mit dem Slogan "Slow down. Take it easy" motivierten der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) junge Autofahrerinnen und Autofahrer dazu, einen Gang runter zu schalten. Das schreiben die Vereinigungen in einer Medienmitteilung.

Träger der Botschaft ist der Engel "Franky Slow Down". In einem Videoclip mit einer Band präsentiert er den von Roman Camenzind produzierten "Slow down"-Song. Geplant sind auf nationaler Ebene Konzerte der Gruppe, zudem werden TV-Spots geschalten und Plakte aufgehängt.

Bei nasser Fahrbahn, in der Nacht oder bei Nebel könnten ausserorts bereits 80 km/h zu viel sein, schreiben SVV und bfu weiter. Es gelte dann, die Geschwindigkeit zu verlangsamen. Innert der letzten fünf Jahre seien durchschnittlich 130 Personen jährlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit tödlich verunfallt.

Die nationale Kampagne, an der sich auch der Touring Club Schweiz und motosuisse beteiligen, wurde im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit lanciert und ist auf zwei Jahre angelegt. Sie kostet sechs Millionen Franken.

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