Costa-Rica-Rundfahrt
Horror-Crash: Taxifahrer fährt in heranrasendes Rennfahrer-Feld

Die Geschichte der ersten Etappe der Vuelta a Costa Rica schreibt nicht der Tagessieger Nieves Carrasco, sondern ein ungeduldiger Taxifahrer.

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Er verursacht kurz nach dem Start der Etappe in Alajuela einen wirklich üblen Massencrash und versucht sich danach als Unschuldslamm zu präsentieren.

Die Bilder zeigen: Die Rennleitung in Autos und Streckenposten auf Töffs fahren vor dem Feld her, räumen die Strasse frei. So wie es auch an der Tour de Suisse gang und gäbe ist. Wilberth Arce Fonseca muss mit seinem roten Taxi ebenfalls anhalten.

Doch als sich ihm eine Lücke bietet, nutzt er die Gelegenheit, um wieder auszuscheren: Plötzlich ist Fonseca vor dem Feld, das in hohem Tempo unterwegs ist.

Dann der Schreckmoment: Der Taxifahrer biegt nach einigen Metern links ab. Funktionäre hätten ihn dazu gezwungen, lautet seine Version.

Als «Asshat» beschimpft «The Costarican Times» den Taxifahrer, dessen Verhalten typisch für den Berufsstand sei. Und die Organisatoren der Rundfahrt kündigten an, gegen Fonseca rechtliche Schritte einzuleiten.

Drei Fahrer stiessen mit dem Taxi zusammen, doch die Sportler hatten Glück im Unglück. Alle konnten das Rennen nach der Behandlung durch die Rennärzte wieder aufnehmen. (ram)

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