Kleiner Star

Gestatten: Das ist Fredi – und wegen ihm platzt ein Tierpark fast aus allen Nähten

Ansturm in Siky Park wegen Fredi: «Das Herzigste, das ich je gesehen habe»

«Das Herzigste, das ich je gesehen habe»: Grosser Ansturm in Siky Park wegen Fredi.

Weil seine Mutter nicht für ihn sorgen konnte, übernahm der Betriebsleiter des Siky Parks im Berner Jura die vorübergehende Aufzucht einen Kapuzineräffchens. Im Tierpark und an der Migros-Kasse sorgt das für ungewohnten Rummel.

Fredi hat einen Zwillingsbruder. Und das ist der Grund, weshalb das Kapuzineräffchen-Junge im Moment von Tierpark-Betriebsleiter Marc Zihlmann aufgezogen wird. Der Betriebsleiter des Siky Park in Crémins im Berner Jura hat das Äffchen rund um die Uhr bei sich. Und so ist es mittlerweile zum Star des Tierparks geworden. Die Besucher scharen sich um den «Affenvater», in der Hoffnung, einen Blick auf Fredi zu erhaschen, oder ihn sogar streicheln zu können.

In einem «Gstältli» trage er das Affenjunge mit sich herum, sagt Zihlmann gegenüber Tele M1, damit es Körperwärme und Herzschlag spüre und seine Stimme höre. «Dann ist er zufrieden, sonst beginnt er zu schreien.»

Fredis Zwilling derweil wird von seiner Mutter betreut. Anfang April sind die beiden zur Welt gekommen, doch das Affenweibchen sei mit zwei Jungen überfordert gewesen, Fredi bekam zu wenig Milch. Eine Zwillingsgeburt ist bei dieser Affenart laut dem Tierpark äusserst selten.

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Und so bleibt Fredi noch eine Weile bei seinem menschlichen Ziehvater. Sobald er stark genug und nicht mehr auf die Milch aus der Flasche angewiesen ist, kann es zu ersten Annäherungen mit der Kapuzineräffchengruppe im Siky Park kommen kann.

Mit dem grossen Ansturm auf den kleinen Affen hätte Zihlmann nicht gerechnet: «Im Migros an der Kasse gibt es manchmal einen regelrechten Stau.» Er finde das «witzig», den kleinen Affen stresse der Rummel aber nicht, beteuert er. «Das meiste verschläft er sowieso.»  (smo)

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